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Treffpunkt Elektromobilität: Großer Andrang an der Ladesäule

Die erste Ausgabe des "Treffpunkts Elektromobilität" am Kulmbacher Landratsamt stieß auf unerwartet reges Interesse: Fast 50 E-Mobilisten und Interessierte waren der Einladung von Landratsamt Kulmbach und Energieagentur Oberfranken gefolgt, sich vor Ort über Technologien, Lademöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen zu informieren. Höhepunkte der Veranstaltung waren ohne jeden Zweifel die Erfahrungsberichte von Sonny Adam und Klaus Knorr, die beide bereits seit mehreren Jahren mit dem Elektroauto unterwegs sind. Dass in Deutschland fast nur über die angeblichen Nachteile der Elektromobilität geredet wird - zu wenig Ladepunkte, zu wenig Reichweite, zu hoher Preis - konnten weder die Journalistin noch der PC-Experte nachvollziehen. Beide nutzen ihre Elektroautos (Renault Zoe und BMW i3) auch beruflich und waren voll des Lobes. Sonny Adam hat mit ihrem Zoe schon mehr als 80.000 Kilometer zurückgelgt, die "Sprit"-Kosten dafür hätten gerade einmal bei 40 Euro gelegen, erzählte sie den staunenden Besuchern. Der Grund dafür ist simpel: An zahlreichen Ladesäulen - auch am Solar-Carport vor dem Landratsamt - ist das Laden eines Elektrofahrzeugs noch umsonst!

Auch das Angebot an Ladesäulen werde von Monat zu Monat besser und stelle im Alltag kaum noch ein Hindernis dar, berichteten Adam und Knorr. Beide haben mit ihren Elektroautos auch schön längere Ausflüge nach Nord- und Südeuropa unternommen - und haben es problemlos auch wieder bis nach Hause geschafft.

Klimaschutzmanagerin Ingrid Flieger ließ bereits durchklingen, dass die Veranstaltung keine Eintagsfliege bleiben soll. Die nächste Ausgabe des Elektroauto-Stammtisches wird rechtzeitig über die Medien bekanntgegeben.

Wichtige Änderung bei der BAFA-Förderung für Heizungen

Zuschüsse im Marktanreizprogramm ab 2018 vor Maßnahmenbeginn beantragen!

Wer ab dem 1. Januar 2018 einen Zuschuss für eine neue Heizung beim BAFA beantragen möchte, muss dies vor Beauftragung oder Vertragsschluss mit dem Installateur tun. Dies schließt auch den Abschluss eines Contractingvertrages mit ein. Ansonsten wird der Antrag abgelehnt! Vertäge/Aufträge dürfen erst nach Stellung des Antrags, d.h. nachdem dieser bei der BAFA eingegangen ist, gemacht werden. Ein nachträglicher Antrag auf Fördermittel ist ab 2018 nicht mehr möglich. Dies betrifft sämtliche moderne Heizungsanlagen mit erneuerbarer Wärme, wie z.B. Biomassekessel, Solathermieanlagen oder Wärmepumpen.

Für Anlagen, die bis zum 31.12.2017 in Betrieb genommen werden, kann der Antrag noch bis Ende September 2018 nachträglich gestellt werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind auf der Seite des BAFA zu finden:

http://www.bafa.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Energie/2017_16_map.html

10.000-Häuser-Programm: Wer zuerst kommt...

UPDATE:
Seit 27. April sind die Mittel im Programmteil "Energiesystemhaus" für dieses Jahr ausgeschöpft. Anträge sind erst wieder ab 2018 möglich.

Seit 12. April sind wieder Anträge zum 10.000-Häuser-Programm des Freistaats Bayern möglich. Allerdings haben sich die Konditionen zum Teil deutlich verändert. Das Wichtigste für angehende Sanierer und Häuslebauer: Die Zahl der Anträge in beiden Programmteilen ist aufgrund der begrenzten Mittel gedeckelt. Im Programmteil "Energiesystemhaus" sind heuer nur 1.700 Anträge möglich, beim "Heizungstausch Plus" sind es immerhin 5.000. Doch man sollte sich nicht zu lange Zeit lassen: Beim "Energiesystemhaus" sind nach noch nicht einmal 2 Wochen nur noch 160 Anträge verfügbar, damit sind also 90 Prozent der Mittel bereits ausgeschöpft.

Über die Anzahl der noch verfügbaren Anträge gibt ein Zähler auf der Homepage des Programms Auskunft: www.energiebonus.bayern

Auch alle Neuerungen sind dort ausführlich beschrieben.

Bestnoten für Klimaschutzberatung

Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Bayreuth sind offensichtlich mehr als zufrieden mit der Qualität der Klimaschutzberatung durch die Energieagentur Oberfranken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter den fast 200 im vergangenen Jahr beratenen Haushalten. Das Landratsamt Bayreuth konnte nach Auswertung der anonymen Feedback-Bögen nur Bestnoten für Energieberater Jürgen Ramming vergeben, der sich jetzt natürlich freut wie ein Schnitzel. Sowohl das Beratungsangebot insgesamt, die Kompetenz und die fachlichen Informationen, als auch die Freundlichkeit des Beraters und die Zuverlässigkeit bei Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung erhielten von den Bürgern ein "Sehr gut".

Die Klimaschutzberatung in den Landkreisen Bayreuth, Kulmbach, Kronach und Wunsiedel ermöglicht Privathaushalten und gemeinnützigen Vereinen eine kostenlose und unabhängige  Initialberatung vor Ort. Die Kosten hierfür übernehmen die beteiligten Landkreise.

 

1.000 Dächer für die Sonne

Mit einer neuen Initiative möchte der Verein "Energievision Frankenwald e.V." Hauseigentümer zum Kauf von Photovoltaik-Anlagen mit Speicher anmieren. Unter dem Motto "1.000 Dächer für die Sonne" werden bis zum März PV-Anlagen und Speichersysteme mit Installation durch Fachunternehmen zu günstigen Preisen angeboten. Wolfgang Degelmann, Vorsitzender der "Energievision" bei der Vorstellung der Aktion: "Es gibt ausreichend Sonne für Solarstrom - bei uns ist es kalt, aber nicht dunkel". Dies bestätigen übrigens auch die Ertragswerte bestehender Anlagen, die sich hinter den Zahlen aus dem Rest der Republik nicht verstecken müssen. Rund 1.000 Kilowattstunden pro installiertem kW Leistung sind bei entsprechender Ausrichtung übers Jahr allemal drin. Eine Photovoltaik-Anlage mit Speichersystem in der angebotenen Größe kann bei einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 kWh immerhin rund 75 Prozent des Bedarfs decken.

Alle Informationen zur Aktion finden Sie unter http://energie-frankenwald.de/solarinitiative.html

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