Freischaltung des Solarkatasters im Landkreis Kulmbach

Freischaltung des Solarkatasters im Landkreis Kulmbach

Landrat Klaus Peter Söllner hat am 16.01.2020 das Solarpotenzialkatasters für Stadt und Landkreis Kulmbach freigeschaltet. Alle 22 Städte, Märkte und Gemeinden des Landkreises Kulmbach sind ab sofort im Solarpotenzialkataster enthalten. Insgesamt sind im 2. Halbjahr 2019 im Landkreis Kulmbach 73.250 Dachflächen auf ihre Eignung für Photovoltaik und Solarthermie hin untersucht worden. Die Ergebnisse der Untersuchung sowie die Darstellung des Online-Tools werden am 16.1.2020 vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben. „60 % der Dachflächen in unserem Landkreis eignen sich für eine Photovoltaikanlage – über dieses positive Ergebnis freuen wir uns sehr!“, so Landrat Klaus Peter Söllner.

Neben der Erstellung des Solarkatasters und der Bereitstellung über das Internetportal des Katasters für den Bürger wurde in den Monaten Juli – November 2019 die Einbindung der Ergebnisse in die bestehende interkommunale Geodateninfrastruktur des Landkreises und der 22 Gemeinden umgesetzt.

Unter der Internet-Adresse www.solare-stadt.de/landkreis-kulmbach steht das Solarkataster allen Bürgern kostenfrei zur Verfügung.

Das Solarkataster bietet eine gute Gelegenheit eine grobe Vorstellung über die Möglichkeiten des eigenen Daches zu bekommen. Dennoch kann das Solarkataster eine fachkundige Beratung nicht ersetzen, da ein Mensch die vorort Situation besser einschätzen kann als ein Computer.

Die Energieagentur Oberfranken bietet eine solche Beratung kostenlos für die Bürger der Stadt und des Landkreises Kulmbach an. Erreichbar ist unser Berater Jürgen Ramming telefonisch unter 09221/8239-18 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hier finden eine Berechnung des Potentials des Kulmbacher Landkreises (In der Berechnung sind eventuell Denkmalgeschützte Gebäude enthalten).

Heizen mit Erneuerbaren: Komplett neue Förderung ab 2020

Heizen mit Erneuerbaren: Komplett neue Förderung ab 2020

Zum 1. Januar ändert sich (fast) alles

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt seine Förderprogramme für das Heizen mit Erneuerbaren Energien (sog. Marktanreizprogramm) komplett um und stellt medienwirksam die "Austauschprämie" für alte Ölheizungen in den Mittelpunkt. Für die Umrüstung der Heizung gibt es künftig keine fixen Beträge mehr, sondern prozentuale Zuschüsse. Der Austausch einer Ölheizung durch ein Erneuerbares System wird zum Beispiel mit bis zu 45 Prozent bezuschusst. Wird keine Ölheizung ausgetauscht, liegen die Zuschüsse bei 30-35 Prozent. Erstmals werden über das BAFA nun auch Heizungsanlagen in Neubauten gefördert, hier allerdings ausschließlich Solarkollektoren, Biomasseanlagen und Wärmepumpen.

Noch haben wir nicht alle Varianten durchgerechnet, jedoch führt die Umstellung der Förderung wohl nicht in jedem Fall zu einer Verbesserung gegebüber der bisherigen Praxis. Außerdem ist zu erwarten, dass auch die Hersteller mit einer Anpassung der Marktpreise reagieren. In jedem Fall empfiehlt es sich, sein Vorhaben sorgfältig zu planen und auch die kostenlose Energieberatung der Energieagentur Oberfranken zu nutzen!

Die neuen Fördersätze des Marktanreizprogramms im Einzelnen:

In bestehenden Gebäuden

  • Hybridheizungen (Kombination verschiedener Systeme)
    - rein erneuerbar: 35%
    - Erdgas und erneuerbar, z.B. Solar: 30%
  • Gas-Brennwertheizungen "Renewable ready": 20%
  • Solarkollektoren: 30%
  • Biomasseanlagen: 35%
  • Wäremepumpen: 35%
  • Austauschprämie Ölheizungen: zusätzlich 10%

In neuen Gebäuden

  • Solarkollektoren: 30%
  • Biomasse: 35%
  • Wärmepumpen: 35%

Für alle Vorhaben gilt: Antragstellung beim BAFA in jedem Fall VOR DEM VORHABENSBEGINN. Also erst der ANTRAG, dann der AUFTRAG.

Alternativ: Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung

Ebenfalls zum 1. Januar in Kraft getreten ist die im Klimapaket der Bundesregierung beschlossene steuerliche Förderung für energetische Snaierungsmaßnahmen an Gebäuden. Die Kosten von Einzelmaßnahmen wie Heizungstausch, Einbau neuer Fenster oder Dachdämmung können nun mit bis zu 20 Prozent über einen Zeitraum von drei Jahren steuerlich abgesetzt werden, die Kosten für Fachplanung und Baubegleitung sogar bis zu 50 Prozent.

Sanierer sollten allerdings beachten: Wer den Steuerabzug wählt, kann nciht auch noch die Fördermittel des Marktanreizprogrammes nutzen und umgekehrt. Man muss sich für EINE Variante entscheiden!

Detaillierte Informationen hierzu finden Sie ca. ab Mitte Januar in unserem Förderkompass, und natürlich schon jetzt auf der Homepage des BAFA unter www.bafa.de/ee sowie auf der Website der Aktion Deutschland macht's effizient.

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Wertvolle Tipps für die eigene Wende

Die kostenlose Bürgerberatung in Energiefragen besteht im Landkreis Kronach nun schon seit fast zehn Jahren. Für Landrat Klaus Löffler bleibt das Beratungsangebot ein wichtiger Baustein bei den Klimaschutzbemühungen des Landkreises:
„Damit stellen wir sicher, dass sich Bauherren und Sanierer nicht nur über die gesetzlichen Anforderungen und technischen Möglichkeiten objektiv und neutral informieren können, sondern dass sie auch auf die passenden Förderprogramme hingewiesen werden.“

EnergieBonusBayern: Freistaat fördert wieder Speicher

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Der Freistaat Bayern hat ein neues Förderprogramm für Batteriespeicher aufgelegt.

Ab sofort (1. August 2019) werden im "10.000-Häuser-Programm" wieder Akkus gefördert, die in Verbindung mit einer neuen Photovoltaik-Anlage errichtet werden. Die Konditionen sind diesmal außerordentlich interessant.

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Nahwärme vom Nachbarn: Kleine Netze, großer Nutzen

Warum auch kleine, nachbarschaftliche Nahwärmelösungen eine Menge für den Klimaschutz bringen

Es muss nicht immer riesig sein: Wenn von Nahwärme die Rede ist, dann denken viele an ein großes Netz für ganze Straßenzüge oder einen kompletten Ortsteil. Doch auch kleinere Lösungen haben ihren Charme - und sie sind meist einfacher umzusetzen. Eine dieser nachbarschaftlichen Initiativen ist die Biomasse-Heizung von Matthias Schlee in Bernstein am Wald. Mitten im Frankenwald hat der Heizungsbauer im vergangenen Jahr insgesamt sechs Gebäude an sein Hackschnitzel-Heizwerk angeschlossen.

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h hausbesuche2Die Energieagentur Oberfranken zu Gast bei erfolgreichen Sanierern

In unserer kleinen Videoserie präsentieren wir künftig in unregelmäßigen Abständen immer wieder besonders gelungene Sanierungen aus ganz Oberfranken.

Wie immer fein abgestimmt und gut durchgemischt: In der Stadt und auf dem Dorf, mit alten und jungen Bauherren, Laien und Profis, zupackenden Frauen und talentierten Heimwerkern, passionierten Energiewendern und ausgebufften Sparfüchsen, und natürlich für große und kleine Geldbeutel!

An diesen Beispielen sehen Sie, wie eine zeitgemäße Sanierung unter energetischen Gesichtpunkten heute aussehen kann - und was eine kostenlose Beratung durch die Energieagentur Oberfranken dabei hilft.


 

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