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"Strom ohne Netz" - Großes Interesse bei den Kulmbacher Energiegesprächen

Das Interesse war riesig: Mehr als 130 Teilnehmer haben sich bei den 21. Kulmbacher Energiegesprächen am 20. März über die Themen Photovoltaik, Stromspeicher und inselfähige Anlagen informiert. Der Saal im Kulmbacher Brauereimuseum war bis auf den letzten Platz belegt.

Der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Strom liegt absolut im Trend. Schon heute wird die Mehrzahl der neu installierten Photovoltaikanlagen mit Stromspeicher installiert. Aber auch für langjährige Besitzer einer Photovoltaikanlage stellt sich bald eine entscheidende Frage: Wohin mit meinem selbst erzeugten Strom?

Nach 20 Jahren Einspeisevergütung fallen schon bald die ersten Anlagen aus dem EEG. Statt 50, 40 oder 30 Cent pro Kilowattstunde, die - je nach Jahr der Inbetriebnahme - als Vergütung gesetzlich garantiert waren, gibt es vom Netzbetreiber dann vielleicht nur noch den Marktpreis von derzeit gerade einmal 2-3 Cent. Warum also den selbst erzeugten Strom nicht gleich selbst nutzen und die eigene Stromrechnung dadurch verringern?

Zu Beginn der Veranstaltung wurden in Kurzvorträgen durch die drei Referenten Detlef Weißmann, Obermeister der Innung für Elektro- und Informationstechnik, Thomas Balzar vom Bayernwerk Netzcenter Kulmbach und den Kulmbacher Photovoltaik-Tüftler Stefan Buchholtz mit seiner Firma Inotec die Chancen und Möglichkeiten der PV-Eigennutzung erläutert.

Durch den Einbau eines Akkus wird die Eigennutzung wesentlich erhöht und die Abhängigkeit vom Netz verringert. Je nach Installation ist auch eine Notstromversorgung im Falle eines Stromausfalls möglich. Auch die immer noch recht hohen Preise eines Lithium-Ionen-Akkus befinden sich seit Jahren im freien Fall. Schon heute ist die Anschaffung eines Stromspeichers nicht mehr nur für Energiewende-Überzeugte interessant, sondern auch wirtschaftlich lohnenswert.

Im Anschluss gab es unter der Moderation von Markus Ruckdeschel von der Energieagentur Oberfranken eine kleine Diskussionsrunde unter Einbindung von Publikumsfragen. Dabei haben sich Teilnehmer und Fachleute angeregt über PV und Akkus ausgetauscht und zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten und Lösungen aufgezeigt. Aufgrund der komplexen Gesetzeslage in Deutschland (das EEG handhabt den Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Strom sehr restriktiv) konnten nicht alle rechtlichen Fragestellungen geklärt werden. Aber in einem waren sich alle einig: Es ist sinnvoll, den erzeugten Strom möglichst selbst zu verbrauchen.

Die Kulmbacher Energiegespräche finden in unregelmäßigen Abständen organisiert vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Kulmbach und den Experten der Energieagentur Oberfranken statt. Im Mittelpunkt stehen dabei immer aktuelle Energiewende-Themen.

Energieberater zu Besuch bei Alpha Innotec

Wärmepumpen so weit das Auge reicht: Der Kasendorfer Wärmepumpen-Spezialist Alpha Innotec (AiT) hat am 1. März bei einer Veranstaltung für Energieberater und Fachleute neue technologische Ansätze zur Warmwasserbereitung vorgestellt. In mehreren Vorträgen wurden speziell im Zusammenhang mit Trinkwasserversorgung und dem Legionellenproblem verschiedene Lösungsansätze aufgezeigt. Sowohl hydraulisch als auch technisch kann das Problem angegangen werden, um möglichst energieeffizient die nötige Trinkwasserhygiene zu gewährleisten. Anschließend folgte eine Werksführung, dabei gewährten die Wärmeprofis unter anderem einen Einblick in die Fertigung von Hochtemperaturwärmepumpen bis zu 75 Grad.

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Treffpunkt Elektromobilität: Großer Andrang an der Ladesäule

Die erste Ausgabe des "Treffpunkts Elektromobilität" am Kulmbacher Landratsamt stieß auf unerwartet reges Interesse: Fast 50 E-Mobilisten und Interessierte waren der Einladung von Landratsamt Kulmbach und Energieagentur Oberfranken gefolgt, sich vor Ort über Technologien, Lademöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen zu informieren.

2. Ausgabe des Energieratgebers des Landkreises Kulmbach erschienen

Mit der Neuauflage des Energieratgebers informiert der Landkreis Kulmbach rund um das Thema Energie. Der Schwerpunkt liegt unter anderem auf energieeffizienten Bauen und Sanieren, wie man selbst erneuerbare Energien nutzen kann und auf welche gesetzliche Rahmenbedingungen geachtet werden muss.

Ungenutztes Potenzial steckt bei vielen Hauseigentümern oft in den eigenen vier Wänden. Mit energetischen Sanieren oder einer neuen Heizung kann viel gespart werden. Der Energieratgeber liefert einen Überblick zu den Möglichkeiten für solche Vorhaben. Auch Elektromobilität wird in Kulmbach nicht vernachlässigt. Der Landkreis informiert rund um die Vorteile und Möglichkeiten eines E-Autos. Eine kleine Zusammenfassung über die Finanzierung und Förderung solcher Projekte, sowie die Beratungsangebote im Landkreis Kulmbach findet man ebenfalls im Ratgeber.

Der "Energieratgeber des Landkreises Kulmbach" ist im Landratsamt und Rathäusern des Landkreises oder in digitaler Form auf der Seite des Landkreises Kulmbach zu finden:

https://www.landkreis-kulmbach.de/landratsamt-kulmbach/klimaschutz/energieratgeber/

Wichtige Änderung bei der BAFA-Förderung für Heizungen

Zuschüsse im Marktanreizprogramm ab 2018 vor Maßnahmenbeginn beantragen!

Wer ab dem 1. Januar 2018 einen Zuschuss für eine neue Heizung beim BAFA beantragen möchte, muss dies vor Beauftragung oder Vertragsschluss mit dem Installateur tun. Dies schließt auch den Abschluss eines Contractingvertrages mit ein. Ansonsten wird der Antrag abgelehnt! Vertäge/Aufträge dürfen erst nach Stellung des Antrags, d.h. nachdem dieser bei der BAFA eingegangen ist, gemacht werden. Ein nachträglicher Antrag auf Fördermittel ist ab 2018 nicht mehr möglich. Dies betrifft sämtliche moderne Heizungsanlagen mit erneuerbarer Wärme, wie z.B. Biomassekessel, Solathermieanlagen oder Wärmepumpen.

Für Anlagen, die bis zum 31.12.2017 in Betrieb genommen werden, kann der Antrag noch bis Ende September 2018 nachträglich gestellt werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind auf der Seite des BAFA zu finden:

http://www.bafa.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Energie/2017_16_map.html

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